Es ist wieder Oktoberfestzeit und das traditionelle Turnier zu Ehren der „Münchner Wies'n" fand auf der „Würzburger Wies'n" statt
Anstelle des obligatorischen Golfergrußes „Schönes Spiel" ertönte von den Tees an diesem Samstag „Oans zwoa, gsuffa!". Und wo vormals gelbe und rote Abschlagmarkierungen standen, wurde der Ball heute zwischen zwei Maßkrügen platziert.
Die erste Halbe gab es als Teegeschenk und die schaffte es nur selten weiter als bis zum ersten Grün, denn das strahlende Kaiserwetter sorgte für durstige Kehlen. Gespielt wurde ein Vierer mit Auswahldrive, wobei es von der Gnade der Mitspieler abhing, welchen Ball das eigene Zweierteam nach dem Abschlag weiterspielen durfte. Da es nicht ums Handicap, sondern nur um die Gaudi ging, wurde heute auch über Double-Bogeys gelacht. Zudem musste niemand sonderlich kreativ werden, um eine Ausrede ob der eigenen golferischen Schwächeanfälle zu finden („Bier, Sonne, Lederhose...?"). Beim Sonderpreis „Nearest to the Bierfass" durften sich der Sieger Michael Dörr und Siegerin Silvia Prochaska dank punktgenauer Platzierung ihres Balles neben dem verlockenden Zielwasser über ein Bierfass der Würzburger Hofbräu freuen; die Siegerflights bekamen das flüssige Gold in formschönen Kästen überreicht.
Am Abend importierte dann die Wies'n-Stimmungsband "Die frechen Engel" authentische Festzeltatmosphäre in den Pavillion des Golf Club Würzburg. Kein Wunder also, dass schon kurz nach dem bayerischen Spezialitäten-Buffet „Cowboy und Indianer" gespielt wurde und „Die Hände zum Himmel" gingen, während die Gäste ausgelassen auf den Bänken standen und feierten. Noch bis spät in die Nacht ertönte immer wieder der Ruf „Oans zwoa, gsuffa!" und die Münchner Wies'n hat an diesem Samstag sicher niemand ernsthaft vermisst.
Den vollständigen Bericht der Main-Post lesen Sie hier:
Link zu: Artikel - Main-Post - 07-10-09
Turnierimpressionen
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