| Samstag, den 17. Oktober 2009 |
Würzburger Ryder Cup |
„Linksmainisch" hält die Fahne hochDer Ryder Cup stellt das traditionelle golferische Kräftemessen Europa gegen Amerika dar und gehört zu den wichtigsten Sportereignissen der Welt. Am Samstag, 17. Oktober 2009 fand jedoch im Golf Club Würzburg ein Vergleichskampf statt, der den Vergleich mit dem großen Vorbild nicht zu scheuen braucht, ja vielleicht sogar noch bedeutender einzustufen ist. Was sind schon Kontinentalvergleiche, wenn es heißt: „Linkmainisch" gegen „Rechtsmainisch", d. h. der Wohnsitz links oder rechts des Mains war entscheidend für die Teamzugehörigkeit. Die insgesamt 24 Teilnehmer traten im Lochwettspiel gegeneinander an, Mann gegen Mann (oder auch Frau); das Wettspiel war selbstverständlich nicht vorgabenwirksam, dafür aber sportlich spannend und höchst vergnüglich. Das Team „Linksmainisch" unter der Leitung von Stuart Bannerman gewann den begehrten Wanderpokal 7,5 zu 4,5 und erspielte sich so seinen Platz in der Würzburger „Hall of Fame". Nach dem Wettkampf saßen die Spieler noch lange gemütlich im Clubhaus zusammen und (nach den üblichen Verhöhnungen der Verlierer) war der Wohnsitz irgendwann auch nicht mehr entscheidend.
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